CT- UND MR-ATRHROGRAPHIE (DIREKTE CT-/MR-ARTHROPGRAPHIE)

Eine direkte Arthrographie ist eine radiologische Gelenk-Untersuchung unter Einsatz von Kontrastmitteln. Sie wird eingesetzt, wenn andere diagnostische Verfahren nicht völlig zur Diagnosefindung ausreichen.

Für die Arthrographie wird ein Kontrastmittel direkt in die zu untersuchende Gelenkhöhle injiziert. Anschließend erfolgt eine MRT- oder CT-Untersuchung. Die Untersuchung erlaubt eine verbesserte Darstellung der im Gelenk vorhandenen Strukturen und bietet eine hohe diagnostische Sicherheit.

Wir führen diese aufwendige Untersuchung bei speziellen Fragestellungen an Schultergelenk, Hüften oder Knie durch. In der Regel sollte vor einer direkten Arthrographie eine native Untersuchung primär vorliegen.

 

 

WIE LÄUFT EINE DIREKTE ARTHROGRAPHIE AB?

Unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften wird die genaue Punktionsstelle exakt lokalisiert. Mit Hilfe einer dünnen Injektionsnadel bringen wir dann das Kontrastmittel direkt in das zu untersuchende Gelenk ein. Anschließend folgt eine CT- oder MRT-Untersuchung.

ZU BEACHTEN

Nach einer direkten Ar­thro­gra­phie kann die Ver­kehrs­tüch­tig­keit eingeschränkt sein. Sie sollten daher an diesem Tag nicht mehr selbst Auto fahren.

Bitte verzichten Sie 3 Tage lang auf sportliche Aktivitäten.

GIBT ES BEI EINER DIREKTEN ARTHROGRAPHIE NEBENWIRKUNGEN?

In seltenen Fällen tritt an der Einstichstelle ein Reizerguß auf. Eine Infektion des Gelenks kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, tritt aber aufgrund der strengen Einhaltung der Hygienevorschriften äußerst selten auf.

WER DARF NICHT UNTERSUCHT WERDEN?

Bei Patienten, die blutverdünnende Medi­kamente einnehmen, besteht die Gefahr einer Gelenkblutung. Teilen Sie uns bitte vor der Unter­suchung mit, wenn Sie blutverdünnende Medi­kamente einnehmen.

Sprechen Sie uns bitte vor der Untersuchung an, wenn Sie an einer er­höhten Blutungsneigung leiden.

Geben Sie bitte bekannte Un­ver­träg­lich­kei­ten auf Kon­trast­mit­tel an.

Bitte beachten Sie die allgemeinen Kon­tra­­in­di­ka­tionen für die Durch­füh­rung einer CT-Untersuchung oder MRT-Unter­suchung.