DIGITALE RÖNTGEN­DIAGNOSTIK

Die digitale Röntgendiagnostik ist ein bildgebendes Verfahren und ermöglicht uns einen sehr genauen Einblick in Ihre Knochenstruktur oder Ihrer Lunge. Schnell, strahlungsarm und sicher – das sind die Vorteile der digitalen Röntgenuntersuchung für Sie als Patient.

Die Strahlendosis bei digital angefertigten Röntgenbildern ist wesentlich reduziert gegenüber älteren Verfahren. Unsere Patienten sind damit während der Untersuchung einer sehr viel geringeren Strahlung ausgesetzt.

Kontrastmittel nutzen wir gegebenenfalls, um bestimmte Strukturen stärker hervorzuheben. Eine bildliche Darstellung ist in diesen Fällen noch besser möglich.

Die Bilder stehen uns unmittelbar nach der Untersuchung zur Verfügung. Durch die Möglichkeit der digitalen Bildarchivierung wird auch die Vervielfältigung und Versendung der Bilder vereinfacht.

WIE LÄUFT EINE RÖNTGEN-UNTERSUCHUNG AB?


Bei der früheren, analogen Röntgentechnik wurde mit den Röntgenstrahlen ein lichtempfindlicher Film belichtet und danach entwickelt. Das digitale Röntgen ist die moderne Fortentwicklung des konventionellen Röntgens. Nur wird nun kein Film, sondern ein digitales Detektorsystem belichtet. Die Bilder stehen unmittelbar nach der Untersuchung für die Begutachtung zur Verfügung.

Die Röntgenstrahlen werden bei der Untersuchung gezielt auf die jeweilige Körperregion gelenkt, so dass andere Körperteile nicht direkt durchstrahlt werden. Zuvor werden besonders strahlungsempfindliche Organe mit Bleischürzen oder Blenden abgeschirmt. Die Aufnahme dauert nur wenige Sekunden. Währenddessen sollten Sie sich nicht bewegen, da selbst kleinste Bewegungen das Bild verwackeln.

Bei der Untersuchung durchdringen die Röntgenstrahlen die zu untersuchende Körperregion. Verschiedene Strukturen im Körper, wie Organe und Knochen schwächen die Strahlen unterschiedlich stark ab. Ein digitales Detektorsystem registriert die Strahlung und wandelt diese in ein Computerbild um. Das digitale System kann wesentlich empfindlicher eingestellt werden, wodurch eine deutliche Dosisreduzierung möglich wird und damit eine geringere Strahlenbelastung.

ZU BEACHTEN

Informieren Sie unser Personal vorab über Un­ver­träg­lich­kei­ten oder eine Schwan­ger­schaft.

Legen Sie vor der Untersuchung Metall­gegenstände (Schmuck, Piercings) ab.

Patienten unter 18 Jahren benötigen eine Einver­tändniserklärung ihrer Erziehungs­berechtigten.

Kommen Sie zur Untersuchung von Galle, Darm und Magen bitte nüchtern.

Nehmen Sie nach einer Kontrast­mittel­unter­suchung viel Flüs­sigkeit zu sich.

WARUM IST BEI MANCHEN RÖNTGEN-UNTERSUCHUNGEN KONTRASTMITTEL NÖTIG?


Abhängig von der medizinischen Fragestellung Ihres Arztes kann es nötig sein, Kontrastmittel einzusetzen.

Allergische Reaktionen sind sehr selten, können jedoch wie bei jedem Medikament nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Wir befragen Sie deshalb vor der Untersuchung nach bekannten Allergien. Häufig enthält das Kontrastmittel Jod. Bei Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen oder eingeschränkter Nierenfunktion ist deshalb eventuell eine medikamentöse Prophylaxe notwendig. Ihr behandelnder Arzt kann Ihre Fragen dazu beantworten.

Sollten Sie vor der Anmeldung noch Fragen zu dieser Untersuchung haben, rufen Sie uns an unter 0711 / 22550055 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.